DIE ABWICKLUNG

1. EINLEITUNGSBEREISUNG UND CHECKLISTE

Nach Kontaktaufnahme mit der Helimatic GmbH vereinbart der Koordinator getrennt vom eigentlichen Einsatz einen Vorort-Termin mit dem örtlich zuständigen Mitarbeiter des Auftraggebers, um alle relevanten Daten für eine optimale und sichere Abwicklung des Auftrages zu erheben.

Die zu bearbeitenden Trassen werden gemeinsam in Augenschein genommen und deren Anfangs- und Endkoordinaten der Linien/Trassen mittels GPS (Geographic Positioning System) eingemessen.

Eventuelle Gefahrenpunkte über die gesamte Länge der Trassen und im unmittelbaren Umfeld, wie kreuzende Leitungen, Strassen, Wege, Bahnlinien, Sendemasten, Hochsitze, Gebäude, Zäune, Wildgehege, militärische Sicherheitsbereiche, Flugplätze und deren Einflugschneisen etc., werden in entsprechenden Karten eingetragen. So entsteht eine vollständige Einsatzplanung für alle Trassen.

Alle notwendigen Informationen sowie die für die Ausführung erforderlichen Genehmigungen werden bereitgestellt bzw. beantragt. Hierbei hat der HELIMATIC-Koordinator unterstützende und beratende Funktion. (Die Absicherung der Gefahrenpunkte obliegt dem Auftraggeber, während der direkte Befliegungskorridor in ausreichendem Sicherheitsabstand zur Helikoptersäge von dem Koordinator/Einsatzleiter gesichert wird).

Nach Auswertung aller aufgenommen Daten wird ein Ablaufplan erstellt. In diesem Plan sind auch die den Einsatzorten zugewiese An-/ und Abflugbasis sowie die Team- Unterkünfte aufgeführt. Auf Basis der erhobenen Daten erfolgt die Festlegung der Einsatzdauer mit einer vorläufigen Kostenschätzung.

2. EINSATZBESPRECHUNG

Vor jedem Einsatzbeginn erfolgt eine Besprechung mit allen Beteiligten über die anstehenden Arbeiten. Der zeitliche Ablauf des Einsatztages wird festgelegt. Dabei können durch die topographische Lage bedingte Sondereffekte wie Früh- oder Hochnebel, zu einer kurzfristigen Änderung des ursprünglichen Ablaufs führen.
Anhand der aktuellen Wetterlage und der Voraussagen des lokalen Wetterdienstes werden die Stromabschaltungen vorbereitet und durchgeführt.
In den meisten Fällen ist es notwendig, dass der Auftraggeber Personal bereitstellt, um Straßenkreuzungen zu sichern oder auf Wege und Straßen gefallenes Astwerk wegzuräumen. Nach Klärung aller offenen Punkte bezieht jede der in den Arbeitsablauf involvierte Person ihren zugewiesenen Arbeitsplatz.

3. DER SÄGEEINSATZ

Während der gesamten Flugzeit steht der Koordinator in Funkkontakt mit dem Piloten und begleitet den Helikopter in ausreichendem Sicherheitsabstand zu Fuß, sofern die Trasse eine uneingeschränkte Begehung zulässt.
Er informiert den Piloten über eventuelle Gefahrenpunkte und gibt Informationen über die Distanz der Säge zum Boden. Parallel dazu achtet der Koordinator darauf, dass sich keine unbefugten Personen im Sicherheitsbereich der Säge befinden. Der Auftraggebervertreter begleitet die Maßnahme in direktem Kontakt mit dem Koordinator.
Die Verkehrssicherungspflichten werden gemeinsam festgelegt. Besondere Ausführungsvorgaben des Auftraggebers oder Änderungen des Ablaufplans können durch Sofortmaßnahmen umgesetzt werden.

4. ENDE EINES EINSATZTAGES

Nach Beendigung jedes Einsatztages erfolgt eine Abschlussbesprechung mit dem Auftraggebervertreter, die Erstellung eines Tagesprotokolls mit entsprechender Ausführungsbestätigung. Darüber hinaus werden vorbereitende Maßnahmen für den nächsten Einsatztag durchgeführt.
Zum Abschluß jeden Einsatztages wird eine komplette Wartung der Helikoptersäge durch den HELIMATIC-Sägetechniker durchgeführt.

IN DIESEN FACHMAGAZINEN FINDEN SIE BERICHTE ÜBER UNSER UNTERNEHMEN:

EVU-Betriebspraxis, Trassenpflegearbeiten mit der Helikoptersäge (Ausgabe 7-8/1999, S.18-25)
Helikopter Special, Feinschnitt HELIMATIC - Säge für die Luftarbeit per Helikopter (Ausgabe 9/2001, S. 12-13)
compass magazine, Die fliegende Säge (Juli 2004, Ausgabe 6, S. 30)
das magazin, Kundenzeitschrift der EnBW Energie Baden-Württemberg, Schneller Schnitt für freie Trassen (Ausgabe 01/2005, S. 26-29)